Harter Brexit – auch hart für den E-Commerce?

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat einen rigorosen Austritt aus der Europäischen Union angekündigt. Man werde weder halb drin, noch halb draußen sein, so May. Die Folgen für die Wirtschaft auf der Insel, aber auch in Europa, dürften nicht unerheblich sein – einschließlich des E-Commerce. Doch womit ist zu rechnen und wie sollten Online-Händler darauf reagieren?

Passwörter: Tipps gegen das Vergessen

Wer kennt das nicht? Wenn der geplagte Online-Shopper nicht eine sicher geführte Passwortliste in der Schublade hat, rutscht das eine oder andere Passwort bei einer Vielzahl an genutzten Portalen schon mal unter den Tisch. Daher, so hat der Branchenverband BITKOM herausgefunden, müssen durchschnittlich 38 Prozent der Anwender die Funktion „Passwort vergessen“ bei Online-Diensten nutzen.

Markenshops vs. Onlinekaufhaus

Das Kaufhaus ist in der Krise, zumindest im stationären Einzelhandel. Es scheint geradezu, dass sich das Konzept eines Vollsortimenters überholt zu haben scheint. Ein Blick ins Internet offenbart hingegen ein differenzierteres Bild; hier bietet der Marktführer Amazon ein breites Warensortiment an, ohne dabei die Strahlkraft der eigenen Marke zu gefährden. Obwohl ich vom Buch über Parfüm und Motoröl bis hin zur Blu Ray oder einem Akkuschrauber alles kaufen kann, ist die Wahrnehmung des Onlineshops alles andere als beliebig. Bei Kaufhof oder Karstadt fällt dem Kunden die Entscheidung, warum es gerade ein Vollsortimenter anstelle eines Fachgeschäfts sein soll, sicherlich schwerer.