Gutscheinpostkarte für Onlineshops

Der Shopbesucher hat zum ersten mal in Ihrem Onlineshop gekauft. Wichtig ist es nun, den (Einmal-)Käufer zum (Dauer-)Kunden zu machen. Davon ausgehend, dass mit der ersten Bestellung alles geklappt hat und der Kunde keinen Grund hatte, sich zu beschweren, können Sie sich nun nochmal beim Kunden für den Einkauf bedanken und das Dankesschreiben direkt mit einem Kaufanreiz verbinden.

Das geht natürlich per eMail (Newsletter), aber natürlich auch als klassische Postkarte oder mit Remarketing mittels Google AdWords.

Die Postkarte

Ein Beispiel: Senden Sie Erstkäufern rund zwei Wochen nach dem einwandfrei abgelaufenen Kauf, also ohne Beschwerden seitens des Kunden oder lange Lieferzeiten, eine Postkarte mit einem freundlichen Dankes-Text und einer nur zwei Wochen gültigen kostenlosen Dreingabe für die nächste Bestellung. Das kostenlose Add-on sollte dabei nicht allzu günstig (kein Ramsch!) und für jeden potentiellen Kunden nutzbar sein. Ähnlich wie Cross Selling-Artikel kann es auch ein ergänzendes Produkt aus Ihrem Warenangebot sein. Wichtig ist, dass der Gutschein zeitlich stark begrenzt ist, um den Kunden zu einem Spontankauf zu verführen.

Der Postkartentext könnte zum Beispiel wie folgt lauten:

„Lieber Herr Mustermann,
über Ihren ersten Einkauf bei Skagerak Möbel haben wir uns sehr gefreut.

Besuchen Sie uns auf www.skagerak-moebel-shop.de und entdecken Sie viele neue Trends und Ihre neuen Lieblingsstücke für die schönste Zeit des Jahres.
Außerdem schenken wir Ihnen exklusiv unser Holzpflege-Set mit Holz-Öl und Reinigungstuch zum Schutz und zur Pflege von Holzmöbeln.
Geben Sie einfach den Gutscheincode bei Ihrer nächsten Bestellung im Warenkorb ein.

Viel Spaß beim Shoppen!

Ihr Skagerak-Team“

Abhängig vom Automatisierungsgrad können Sie hier natürlich auch individuelle Postkartentexte einsetzen, die zum Beispiel einen direkten Bezug auf das bereits gekaufte Produkt nehmen oder einen Gratis-Artikel verschenken, der genau zu diesem Produkt passt. Je genauer Ihre Werbemaßnahme sich dabei am Kunden orientiert, desto erfolgversprechender wird sie sein.

Sollte Ihr Kunde ein nicht so einwandfreies Shopping-Erlebnis gehabt haben, ist es nur eine Frage der richtigen Ansprache, um einen ähnlichen Effekt zu bewirken. Entschuldigen Sie sich in der Postkarte für das Missgeschick (die lange Lieferzeit oder die Lieferung des falschen Artikels; was auch immer vorgefallen ist) und bieten Sie dem Kunden die gleiche Dreingabe als Wiedergutmachung an.

Remarketing

Was Sie mit der Postkarte umsetzen können, können Sie alternativ natürlich auch mittels einer Remarketing-Anzeigenkampagne im Internet umsetzen. Die im Shop erhobenen Kauf-Daten können Sie nutzen, um Remarketing-Kampagnen passend zu den gekauften Produkten anzubieten. Hat der Kunde Gartenmöbel aus Holz gekauft, „schenken“ Sie ihm in der Anzeige das passende Holzöl für seinen nächsten Einkauf.

Hier empfiehlt es sich jedoch, nicht zu offensichtlich auf die Verknüpfung der im Onlineshop erhobenen Daten hinzuweisen. Den meisten Kunden ist die Remarketing-Technik noch nicht bekannt und so wird er sich vielleicht wundern, warum Webseiten wie spiegel.de oder kicker. de „wissen“, in welchem Shop er welche Produkte bereits eingekauft hat, wenn ebendort eine große „Danke schön für Ihren Einkauf bei XYZ“-Anzeige prangt.