Nebenbei bemerkt

Harter Brexit – auch hart für den E-Commerce?

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat einen rigorosen Austritt aus der Europäischen Union angekündigt. Man werde weder halb drin, noch halb draußen sein, so May. Die Folgen für die Wirtschaft auf der Insel, aber auch in Europa, dürften nicht unerheblich sein – einschließlich des E-Commerce. Doch womit ist zu rechnen und wie sollten Online-Händler darauf reagieren?
Amazon

An Amazon Marketplace führt kein Weg vorbei

"Bei Amazon möchte ich aber nicht verkaufen", sagte ein (dann doch nicht) Neukunde in einem ersten Gespräch. Ich habe ihm viel Erfolg mit seinem Onlineshop gewünscht - auch wenn ich persönlich an diesen Erfolg nicht glaube. Zumindest nicht ohne Amazon. Amazon hat sich in den vergangenen Jahren eine Marktmacht erobert, die nicht für schlechte Arbeitsbedingungen oder unfaire Händler-Konditionen steht, sondern für eine neue Generation des Konsumverhaltens. Amazon ist vergleichbar mit Google und Facebook. Alle drei haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr in das Konsumenten-Leben gedrängt. Kein Grund zur Panik - wir haben das schließlich so gewollt. Aber Amazon bewusst zu ignorieren, wird für Onlinehändler in den kommenden Jahren ernsthafte Konsequenzen haben: Insolvenzen.