Veristore - Kundenbewertungssysteme für Onlineshops

Nach dem erfolgten Kauf im Onlineshop erhält der Kunde vom Shopsystem eine automatisch generierte Mail, die die Eckdaten seiner Bestellung nochmal zusammenfasst. Was in die Mail gehört (und was nicht), zeigen wir in unserem Artikel. Dazu gibt es Praxistipps, was bei nicht zustellbaren Mails zu tun ist.

Kunden neigen dazu, davon auszugehen, dass eine Bestellung nicht funktioniert hat, wenn sie keine Eingangsbestätigung erhalten. Viele bestellen dann ein zweites Mal in Ihrem oder gar in einem anderen Onlineshop. Daher kommt der Eingangsbestätigung und der korrekten Zustellung dieser Mail eine hohe Bedeutung zu.
Grundsätzlich enthält diese Mail die gleichen Inhalte, wie sie auch auf der letzten Übersichtsseite am Ende des Bestellvorgangs zusammengefasst sind.
Hier hat der Kunde nochmals die Möglichkeit, seine Bestellung zu überprüfen und sich gegebenenfalls bei gewünschten Änderungen mit dem Shopbetreiber in Verbindung zu setzen, bevor dieser die Bestellung ausliefert. In der Praxis zeigt sich, dass gut aufbereitete und detaillierte Eingangsbestätigungen die Retourenquote senken können.

Zu den wichtigen Inhalten gehören:

• Auflistung aller Produkte, mit allen wesentlichen Angaben (Farbe, Größe, Preis, etc.)
• Produktfoto
• Liefer- und Rechnungsadresse
• Zahlungsart
• Widerrufsbelehrung
• Allgemeine Geschäftsbedingungen
• Anbieterkennzeichnung

In der Mail sollten Sie die die rechtlichen Texte zum Widerruf der Bestellung (inklusive Link zum Widerrufsformular), Allgemeine Geschäftsbedingungen und vor allem die Anbieterkennzeichnung nicht vergessen, da auch diese Mail die Pflichtangaben beinhalten muss.

Auch wenn der Gedanke nahe liegt: Verzichten Sie in dieser Mail auf das Wort „Bestellbestätigung“ und auf Formulierungen, die darauf schließen lassen, dass mit dieser Mail der Auftrag durch den Onlineshop (rechtlich) bereits angenommen wurde.
Haben Sie Produkte nicht mehr auf Lager oder haben Sie versehentlich einen viel zu niedrigen Verkaufspreis im Onlineshop hinterlegt, könnte Ihr Kunde im schlimmsten Fall auf die Durchführung der Bestellung zu den von Ihnen „bestätigten“ Konditionen bestehen.
Besser ist es daher, lediglich den Eingang der Bestellung zu bestätigen. Dies kann zum Beispiel mittels der folgenden Formulierung geschehen: „Vielen Dank! Wir haben Ihre Bestellung erhalten!“
Wann der Kaufvertrag zwischen Ihnen und dem Kunden zustande kommt, sollten Sie auch in den Allgemeinen Ge-schäftsbedingungen klar formulieren.

Angabe der Bankverbindung bei Vorkasseüberweisung

Die Angabe der Zahlungsart in der Mail zur Bestätigung des Eingangs der Bestellung, ist insbesondere für die Zahlungsart „Vorkasseüberweisung“ wichtig, da der Kunde hier die Angabe Ihrer Bankdaten bekommt, um den Rechnungsbetrag überweisen zu können.
Achten Sie bei der Angabe Ihrer Bankverbindung darauf, dass der Kunde alle notwendigen Daten direkt erfassen und auch mittels Kopieren (Strg+C) und Einfügen (Strg+V) direkt in sein Onlinebanking-Programm übertragen kann.
So vermeiden Sie Fehler bei der Übertragung der Daten. Gleichzeitig können Sie auch sicherstellen, dass bei der Überweisung der Verwendungszweck richtig angegeben wird.
Bei der Angabe der IBAN und BIC sollten Sie daher auf Leerzeichen verzichten, da diese das Einfügen im Bankingprogramm oft verhindern (siehe Abbildung)
Zu den notwendigen Daten gehören:

• Empfänger
• IBAN
• BIC
• Rechnungsbetrag
• Verwendungszweck (zum Beispiel Bestellnummer)

Kontodaten für Vorkasseüberweisung

Kontodaten für Vorkasseüberweisung

 

Nicht zustellbare eMail

Ist die Mail nicht an den Kunden zustellbar, zum Beispiel weil er eine falsche eMail-Adresse angegeben hat oder weil sein Postfach wegen Überfüllung keine weiteren Mails mehr annehmen kann, sollten Sie versuchen, sich auf anderem Weg mit ihm in Verbindung zu setzen.
Wenn eine Mail an Ihren Kunden nicht zustellbar ist, dann erhalten Sie hierzu eine Nicht-Zustellbarkeits-Benachrichtigung von Ihrem eMail-Provider per Mail zurückgeschickt. Aus der Fehlermeldung lässt sich schließen, woran die Zustellung gescheitert ist.
Bei falschen eMail-Adressen lässt sich aus der falschen Angabe oft die richtige eMail-Adresse herleiten. Beliebte Fehler sind zum Beispiel „mustermann@-online.de“ (richtig: mustermann@t-online.de) oder „www.mustermann@gmx.de“ (richtig: mustermann@gmx.de). Sie sollten die Mail dann nochmal an die korrigierte Adresse senden.
Bei unklaren Fehlermeldungen oder überfüllten Postfächern können Sie sich – soweit der Kunde die Telefonnummer angegeben hat – telefonisch mit dem Besteller in Verbindung setzen und die richtige eMail-Adresse abfragen.
Wichtig ist die Zustellung der Mail vor allem dann, wenn der Kunde die Vorkasseüberweisung als Zahlart gewählt hat und Sie ihm in der Eingangsbestätigung Ihre Kontodaten mitteilen; ohne diese wird der Kauf nicht zustande kommen.

Nicht zustellbare Bestellbestätigung (mail-quota)

Nicht zustellbare Bestellbestätigung (mail-quota)