beratungskompetenz-ecommerce

Woher kommt bei Beratern eigentlich die Beratungskompetenz?
Social Media-Berater zum Beispiel. Wo haben die ihren Job eigentlich gelernt? Kaum an der Uni. Eher schon als learning by doing. Sie haben sich halt einfach getraut und dabei vielleicht auch den ein oder anderen Fehler gemacht. Viel gelesen, gerade in diesem „Social Media“, aus den Fehler anderer, die darüber ebendort berichtet haben, gelernt und dann für wieder andere umgesetzt oder ebendiese beraten. Training on the job, quasi. Sie haben sich halt einfach getraut.

Und wie ist das mit den eCommerce-Beratern? Wie viele eCommerce-Berater haben eigentlich einen eigenen Onlineshop? Wie viele müssen eigentlich eigenes Geld investieren und die Konsequenzen beispielsweise falscher strategischer Entscheidungen selbst tragen? In den sozialen Medien wird viel verziehen, weil auch viel und schnell vergessen wird. Wer kann sich schon noch an Kitkat und die Gorillas erinnern? SoMe-Berater haben es einfach.
Bei den eCommerce-Beratern ist es aber doch oft auch so, wie bei den „echten“ Unternehmensberatern von McKinsey, BCG & Co. Die beraten gestandene Unternehmen mit frisch an der Uni angeeignetem, theoretischen Wissen. Selbst ein Unternehmen geführt haben wohl die wenigsten.

Nun, wir beraten auch. Sowohl im Bereich Social Media, als auch im Bereich eCommerce. Zugegebenermaßen haben wir bei Social Media genau so angefangen, wie oben beschrieben. Die Beratungskompetenz im Bereich der Onlineshops ist aber eine aus der eigenen, mitunter leidgeprüften Erfahrung heraus. Wir haben schon eine Reihe von Onlineshops selbst betrieben und machen das heute immer noch. Wir verkauf(t)en Zeitschriftenabonnements, Cocktailzubehör und neue Software (über 5000 Artikel) genauso, wie gebrauchte Software, DVD-Player, Kaffeepads und Monitore. Alles in eigenen Shops. Alles als eigenständige, teils ausgezeichnete  Geschäftsbereiche. Von den Onlineshops unserer Kunden mal ganz zu schweigen… Was uns trotz allem fehlt, und da ist das Wissen wieder nur ein rein theoretisches, ist die Erfahrung aus großer Logistik, Warenwirtschaft und Lagerhaltung. Der Umgang mit den materiellen Gütern in großen Mengen, mit Retouren, (un)zufriedenen Endkunden und der Ameise im Lager. Und genau deswegen schlagen wir in diesem Herbst ein neues Kapitel auf. Nicht nur deswegen, aber auch.

Im September 2013 geht ein neues Unternehmen an den Start, in dem wir von AIXhibit ein komplexes eCommerce-Projekt selbst neu und von der Pike auf umsetzen. Mit allen Facetten.

Die Grundsteine wurden schon im Dezember 2012 mit einer Idee gelegt und Anfang April diesen Jahres  wurde mit dem Notartermin zur GmbH-Gründung der Plan in die Tat umgesetzt.

Und mit dieser Grundsteinlegung fing dann auch das an, was wir unseren Kunden immer nur raten und sie dabei begleiten, Dinge, die Arbeit und Aufwand zu verursachen.

Verträge mussten abgeschlossen werden, Büros und Lagerfläche gesucht, mit Kollegen in der Agentur die ersten Arbeiten koordinert und Mitarbeiter gesucht werden. Auf einmal sitzt man als Agenturchef mal wirklich auf der Seite des Kunden….

Von der Arbeit in der Agentur rund um Grafik und Shopprogrammierung aber mal abgesehen: Wir befinden uns momentan noch immer im Stadium des Vorgeplänkels. Wir haben uns entsprechend unserer Marktkenntnis natürlich für OXID eSales als eCommerce-Lösung entschieden. Und auch die Überlegung, pixi* zu implementieren und OXID damit zum Schaufenster zu degradieren und damit konsequenter Weise auch zu dem zu machen, was es eigentlich am Besten kann, hat nur kurze Zeit gebraucht. Wenn all diese Dinge aber erst mal fest stehen und vertraglich vereinbart sind, wenn man unter dem Strich sieht, wie viel Geld man bereits ausgegeben hat, noch bevor das erste Paket verschickt ist, dann wirft das einen gänzlich anderen Blick auf die Projekte und Budgets unserer Kunden.

Der beste Berater kann nur das beraten, was er selbst gemacht hat. Logistische Prozesse, Organisation von Warenhandel, Zusammenspiel aus Kundenservice, Buchhaltung und Versandabteilung und vieles andere mehr, das sind die Dinge, die das Potential haben, einen Onlineshop erst richtig erfolgreich zu machen.

Aktuell befinden wir uns noch im Stadium Presales – die Aufgaben und Themen vor dem Verkauf, sprich: vor dem Start des Onlineshops. Schon jetzt planen wir natürlich auch die Dinge, die (spätestens) mit dem Start des Shops einher gehen und uns die kommenden Jahre begleiten werden: Marketing und Werbung auf den verschiedensten Kanälen, online genauso wie offline, Wareneinkauf und Lagermanagement, Kalkulation und Reaktion auf sich verändernde Marktbedingungen, Social Media-Kanäle bedienen und die Wettbewerber beobachten.

In jedem Fall beginnt für uns eine spannende Zeit. Ich kann jeden Interessierten nur einladen, uns zu begleiten. Wir werden immer mal wieder über die Kleinig- und Großigkeiten im Onlinebusiness berichten. Und schon jetzt laden wir zum Blick hinter die Kulissen am 23.11. ein. Dann zeigen wir am Praxistag eCommerce >> vor Ort in Aachen, wie das mit dem eCommerce tatsächlich funktioniert.