Google Shopping Jan Kurtz Hocker

Für die meisten Suchanfragen zu konkreten Produkten blendet Google eine Bildergalerie mit Produktfotos, Preisangaben und direkten Links in die jeweiligen Shops an. Um diese Anzeigen zu nutzen, muss der Onlineshop tagesaktuell die Produkte über ein spezielles Produktfeed-Format an das Google Merchant Center melden. Einmal eingerichtet, wird der Warenbestand des Shops dann immer automatisch mit dem Merchant Center synchronisiert. Neue Produkte oder Preisänderungen sowie Verfügbarkeiten und Lieferzeiten schlagen sich automatisch in den Shopping-Ergebnissen nieder.

Seit 2013 ist Google Shopping bzw. das Google Merchant Center mit dem Google AdWords-System verknüpft. Dadurch stehen nahezu alle Instrumente zur Kampagnensteuerung auch für die Produktkampagnen zur Verfügung.

Recht unbekannt ist die Möglichkeit, einer Google Shopping-Kampagne ausschließende Keywords hinzuzufügen. Um zu ermitteln, welche Keywords man sinnvollerweise ausschließt, muss die Kampagne erst eine gewisse Zeit „einschwingen“ – also eine signifikante Zahl an Impressions, Klicks und im Idealfall auch an Konversionen erzielt haben. Je nach Produkt sollten nach ca. 2 Wochen genügend Messwerte vorliegen. Jetzt ist insbesondere der Keyword-Bericht von Relevanz. Über diesen Bericht werden die Suchbegriffe aufgelistet, die zu einer Anzeigenschaltung geführt haben.

Google Products Keywordbericht

Im vorliegenden Fall wurden Google Shopping-Kampagnen für die Möbel eines bestimmten Herstellers eingerichtet. Im Keyword-Bericht finden sich aber Anzeigen-Ausspielungen zu zahlreichen generischen Begriffen wie „Hocker“ oder Couchtisch“, die zu keinen Konversionen geführt haben. Diese Keywords können nunmehr als ausschließende Keywords hinzugefügt werden. Wichtig ist aber, dass die Keyword-Option „exact match“ (genau passend) gewählt wird – denn in Verbindung mit dem Herstellernamen sollen die Anzeigen ja weiterhin ausgespielt werden.

Dies ist ein effektiver Weg, in Google Products-Kampagnen Kosten zu sparen.